Algarve im November: Lohnt sich der Urlaub?

Algarve im November? Wenn du Ruhe, Natur, Wandern und milde Tage zum Erkunden suchst, ist die Nebensaison eine prima Reisezeit – nur auf sicheren Badeurlaub solltest du nicht setzen.

Algarve im November: Lohnt sich der Urlaub?

Wenn du an die Algarve denkst, denkst du wahrscheinlich zuerst an Sommer. An volle Strände, Sonnenschirme und heiße Tage am Meer.

Im November sieht die Algarve ganz anders aus.

Die meisten Urlauber sind längst abgereist, an den Stränden wird es ruhig und für Wanderungen, Ausflüge und Stadtbesichtigungen sind die Temperaturen oft viel angenehmer als im Hochsommer.

Lohnt sich die Algarve im November also?

Ja – wenn du die Algarve erkunden möchtest, gerne draußen unterwegs bist und mit wechselhaftem Wetter leben kannst. Für Wanderungen, Natur, Städte, gutes Essen und ruhige Tage am Meer mag ich diese Jahreszeit sehr.

Wenn du dagegen einen verlässlich warmen Badeurlaub suchst und jeden Tag mit T-Shirt, kurzer Hose und einem Sprung ins Meer verbringen möchtest, würde ich einen anderen Reisemonat wählen.

Denn der November kann beides: sonnige Tage, an denen es mittags tatsächlich noch T-Shirt-Wetter ist – und Regen, Wind und ziemlich frische Abende.

Wir haben Ende November an der Westküste schon beides innerhalb kürzester Zeit erlebt: erst Wind und Regen in Strömen, am nächsten Morgen wieder strahlend blauen Himmel.

Genau das solltest du über den November wissen: Er ist keine Schönwettergarantie. Aber wenn die Sonne herauskommt, die Landschaft nach dem trockenen Sommer wieder grüner wird und an den Stränden Ruhe eingekehrt ist, kann sich die Algarve plötzlich fast wie Frühling anfühlen.

Wenn du noch zwischen verschiedenen Monaten schwankst, findest du in meiner Übersicht zu Wetter und bester Reisezeit für die Algarve die anderen Jahreszeiten und Monate im Vergleich.

Algarve Wetter im November

Im November liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur in Faro bei knapp 20 °C, nachts sind es im Mittel rund 12 °C.

Das sind Klimawerte – keine Vorhersage für deine Urlaubswoche.

Du kannst mehrere sonnige und angenehm warme Tage erwischen. Genauso kann ein Tief vom Atlantik Regen und kräftigen Wind mitbringen.

Algarve im November – die wichtigsten Wetterwerte

  • durchschnittliche Höchsttemperatur: 19,6 °C
  • durchschnittliche Tiefsttemperatur: 11,9 °C
  • durchschnittliche Monatstemperatur: 15,7 °C
  • Niederschlag: 75,5 mm
  • im Mittel etwa 7 Tage mit mindestens 1 mm Regen
  • Wassertemperatur des Atlantiks: ungefähr 18 °C

Die Temperaturwerte und Niederschlagsmengen stammen aus den Klimanormalwerten 1991–2020 des portugiesischen Wetterdienstes IPMA für Faro.

Was bedeutet das nun praktisch?

Wenn die Sonne scheint und kaum Wind geht, können knapp 20 °C an der Algarve ziemlich angenehm sein. Mittags sitzt du dann durchaus im T-Shirt draußen.

Sobald die Sonne verschwindet, sieht die Sache anders aus. Morgens, abends und an windigen Tagen brauchst du einen Pullover und eine Jacke.

Vor allem an der offenen Westküste spielt der Wind eine große Rolle. Dort kann er aus eigentlich milden Temperaturen ziemlich ungemütliches Wetter machen.

Und Regen?

Ja, der gehört zum November dazu. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig tagelangen Dauerregen.

Bei einer unserer Novemberreisen hatten wir an der Westküste einen Tag mit Wind und Regen in Strömen. Am nächsten Morgen war der Himmel wieder strahlend blau und wir standen am Praia de Monte Clérigo und an der Praia da Amoreira in der Sonne.

Genau deshalb würde ich für einen Novemberurlaub nicht jeden Tag lange im Voraus verplanen. Wenn du bei Wanderungen und Ausflügen ein bisschen flexibel bleibst, kannst du die sonnigen Tage gut nutzen.

Im November wird es früh dunkel

Etwas, das man bei der Reiseplanung leicht unterschätzt: Die Tage sind deutlich kürzer als im Sommer.

Anfang November geht die Sonne an der Algarve ungefähr gegen 17:30 Uhr unter, gegen Monatsende schon kurz nach 17 Uhr.

Für längere Wanderungen und Ausflüge lohnt es sich deshalb, morgens nicht allzu spät loszufahren.

Kann man im November an der Algarve noch baden?

Die kurze Antwort: Ja, natürlich kannst du ins Meer gehen. Für einen klassischen Badeurlaub wäre mir der November aber zu kühl.

Der Atlantik hat im November ungefähr 18 °C. Für manche ist das eine angenehme Erfrischung, für andere ist nach den ersten drei Schritten Schluss.

Entscheidender ist aber das Wetter an Land.

An einem sonnigen, windstillen Tag kannst du wunderbar ein paar Stunden am Strand verbringen. Die Sonne hat auch im November noch Kraft und gerade an einem geschützten Platz kann es sich richtig warm anfühlen.

Weht dagegen ein kräftiger Wind vom Atlantik, sieht die Sache schnell anders aus.

Unsere Novembertage an der Algarve haben wir deshalb viel häufiger mit Strandspaziergängen, Küstenwanderungen und Ausflügen verbracht als schwimmend im Meer.

Wenn du gerne kurz ins kühle Wasser springst, gehören die Badesachen trotzdem ins Gepäck. Wenn du aber von einem Urlaub träumst, bei dem du morgens dein Handtuch unter den Arm klemmst und den ganzen Tag am Strand verbringst, würde ich einen wärmeren Reisemonat wählen.

Für mich liegt der Reiz des Novembers ohnehin woanders: Du kannst die Strände genießen, ohne dass ein Badetag daraus werden muss.

Wie fühlt sich die Algarve im November an?

Nach dem langen, trockenen Sommer verändert sich die Algarve.

Die Landschaft wird wieder grüner, an den Stränden ist viel weniger los und plötzlich bleibt mehr Raum für das, was im Sommer zwischen Sonnenschirmen, Mietwagen und Ausflugsbussen manchmal ein bisschen untergeht.

Für mich ist das eine der schönsten Seiten der Nebensaison.

Wir sind Ende November an der Westküste durch grüne Täler gelaufen, über ruhige Strände spaziert und haben Fischer und Angler am Meer beobachtet. Auf den Feldern rund um Aljezur wurden Süßkartoffeln geerntet.

Das normale Leben geht weiter – nur der touristische Betrieb wird deutlich ruhiger.

Gerade das mag ich.

Ein Strand muss im November nicht der Ort sein, an dem du möglichst früh einen Parkplatz und einen Platz für dein Handtuch suchst. Er kann einfach das Ziel für einen langen Spaziergang sein. Danach fährst du in den nächsten Ort, trinkst einen Galão und schaust, was der Tag noch bringt.

Natürlich gibt es auch graue Tage. Wind, Regen und Wolken gehören zu dieser Jahreszeit genauso dazu wie die warmen Stunden in der Sonne.

Aber wenn nach einem Regentag der Himmel wieder aufreißt, das Licht auf die Küste fällt und die Landschaft sattgrün leuchtet, fühlt sich die Algarve manchmal tatsächlich ein bisschen an wie Frühling.

Und so fühlt sich die Algarve im November für mich an: ruhiger, grüner und irgendwie wieder näher am Alltag.

Was ist im November an der Algarve noch geöffnet?

Im November wird es deutlich ruhiger. Die Algarve fällt deshalb aber nicht in Winterschlaf.

Vor allem in ganzjährig bewohnten Städten und Orten läuft das normale Leben weiter. Supermärkte, Märkte sowie viele Restaurants und Cafés sind geöffnet.

Anders sieht es bei ausgesprochen saisonalen Angeboten aus.

Strandbars, kleine Restaurants direkt am Meer, touristische Bootsfahrten und Fährverbindungen können eingeschränkt sein oder ganz pausieren. Bei solchen Angeboten würde ich deshalb immer kurz die aktuellen Öffnungszeiten oder Fahrpläne prüfen.

Das gilt zum Beispiel für Fuseta: Die reguläre Fähre zur Ilha da Fuseta fährt nicht automatisch durch den ganzen Winter.

Für mich ist bei der Wahl des Urlaubsortes deshalb eine einfache Frage hilfreich:

Lebt dieser Ort auch außerhalb des Sommertourismus?

Bei Städten wie Tavira und Olhão lautet die Antwort eindeutig ja. In einem kleinen Ort wie Fuseta wird es ruhiger, aber auch dort geht das normale Dorfleben weiter.

Wo ist es im November an der Algarve am schönsten?

Meine Wahl für November: Ostalgarve und Ria Formosa

Wenn ich im November an die Algarve reisen würde, wäre meine erste Wahl die Ostalgarve rund um die Ria Formosa.

Nicht, weil dort garantiert die Sonne scheint. Auch an der Ostalgarve kann es im November regnen und kühl werden.

Die Küste rund um Faro, Olhão und Tavira liegt aber geschützter als die offene Atlantikküste im Westen.

Dazu kommt eine Landschaft, die gerade außerhalb des Sommers viel zu bieten hat: Lagunen, Salinen, lange Sandinseln, kleine Fischerorte und eine beeindruckende Vogelwelt.

Herbst und Winter gehören zu den besonders interessanten Jahreszeiten für die Vogelbeobachtung in der Ria Formosa.

Und dann sind da noch die Orte selbst.

Tavira – meine erste Wahl als Basis

Wenn du im November einen Ort suchst, von dem aus du die Ostalgarve erkunden kannst, würde ich zuerst nach einer Unterkunft in Tavira schauen.

Tavira ist groß genug, dass auch außerhalb der Saison etwas los ist, aber klein genug, um vieles zu Fuß zu entdecken.

Du kannst durch die Altstadt schlendern, am Rio Gilhão entlanglaufen, die Burg besuchen oder von Pedras d’El Rei durch die Lagune zum Praia do Barril spazieren.

Gerade im November finde ich diese Mischung schön: Du brauchst keinen perfekten Strandtag, damit Tavira funktioniert.

Wenn die Sonne scheint, bist du schnell draußen in der Ria Formosa. Wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, bleiben Altstadt, Cafés, Restaurants, Markt und Museen.

Olhão – für Markt, Hafen und etwas mehr Alltag

Olhão ist anders.

Die Stadt wirkt weniger herausgeputzt als Tavira und ist für mich gerade deshalb interessant. Rund um die Markthallen, den Hafen und die engen Straßen der Altstadt findet auch außerhalb der Ferienzeit normales Leben statt.

Besonders gerne würde ich einen Besuch auf einen Samstagvormittag legen. Dann findet rund um die Markthallen zusätzlich der traditionelle Markt mit Obst, Gemüse und regionalen Produkten statt.

Auch für Ausflüge in die Ria Formosa ist Olhão im Winter praktisch. Von hier bestehen Verbindungen zu den Inseln Culatra und Farol – den aktuellen Fahrplan solltest du vor deinem Ausflug trotzdem noch einmal prüfen.

Olhão würde ich wählen, wenn dir Markt, Hafen, Restaurants und ein etwas städtischeres Reisegefühl wichtiger sind als die klassische Urlaubskulisse.

Einen schönen persönlichen Eindruck davon, wie sich Olhão im November anfühlt, findest du auch bei Nicole von Freibeuter Reisen. Sie hat einen ganzen November in der Stadt verbracht und berichtet unter anderem vom Markt, der Altstadt und dem Alltag außerhalb der Hauptsaison.

Fuseta – klein, ruhig und direkt an der Lagune

Fuseta ist die ruhigste meiner drei Empfehlungen.

Das kleine Fischerdorf liegt direkt an der Ria Formosa. Im Hafen schaukeln Fischerboote im Wasser, rundherum liegen Salinen und Lagune und du kannst lange Spaziergänge unternehmen.

Im November wird es hier deutlich stiller als in Tavira oder Olhão.

Genau das kann der Reiz sein.

Wenn du morgens gern einfach losläufst, Vögel beobachtest, am Hafen sitzt und keinen großen Unterhaltungsbetrieb brauchst, kann Fuseta wunderbar passen.

Nur mit einem solltest du nicht fest rechnen: Die reguläre Fähre zur Ilha da Fuseta fährt nicht automatisch durch den ganzen Winter. Wenn du im November auf die Insel möchtest, solltest du vorher prüfen, welche Verbindungen oder Bootstouren aktuell angeboten werden.

Und die Westküste im November?

Wenn du wilde Küste, hohe Klippen und den offenen Atlantik liebst, würde ich die Westküste im November trotzdem nicht ausschließen.

Wir waren selbst Ende November zwischen Aljezur und der südlichen Westküste unterwegs. Wir sind über die Klippen gewandert, durch grüne Täler gelaufen und hatten an vielen Stränden sehr viel Platz.

Der Atlantik macht sich dort allerdings stärker bemerkbar.

Vor allem der Wind kann aus einem eigentlich milden Tag schnell einen ziemlich frischen machen, und mit wechselhaftem Wetter solltest du rechnen.

Für Wanderungen, Surfen und eine Reise entlang der Küste kann die Westalgarve im November großartig sein.

Wenn du dir dagegen eine möglichst unkomplizierte Basis suchst, von der aus du auch an wechselhaften Tagen viel unternehmen kannst, würde ich persönlich eher die Ostalgarve wählen.

Was kann man im November an der Algarve machen?

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Für mich ist der November vor allem eine Zeit zum Draußensein und Erkunden.

Es ist nicht mehr so heiß wie im Sommer und viele Wege, Orte und Aussichtspunkte lassen sich wesentlich entspannter besuchen.

Wandern und an der Küste unterwegs sein

Der November liegt mitten in der Wandersaison an der Algarve.

Gerade an der Westküste bieten sich die Wege der Rota Vicentina und kleinere Küstenwanderungen an. Wir waren Ende November selbst stundenlang zwischen Stränden, Klippen und grünen Tälern unterwegs.

Nur das Wetter solltest du im Blick behalten: Wind und Regen können an der offenen Atlantikküste schnell dazukommen.

Die Ria Formosa entdecken

Für einen Novemberurlaub an der Ostalgarve gehört die Ria Formosa für mich unbedingt dazu.

Du kannst durch Salinen und Lagunenlandschaften spazieren, Vögel beobachten oder die Ria Formosa vom Wasser aus kennenlernen.

Von Faro aus werden auch außerhalb der Hauptsaison geführte Bootstouren durch die Lagune angeboten.

Bei dieser mehrstündigen Tour geht es durch die Ria Formosa und zu den Inseln Barreta und Farol:

Ria-Formosa-Bootstour ab Faro ansehen*

Ob eine Tour an deinem Wunschtag stattfindet, hängt natürlich auch vom Wetter ab. Prüfe deshalb vorher die aktuelle Verfügbarkeit.

Städte und Märkte besuchen

November ist auch eine prima Zeit für Stadtbesichtigungen.

In Tavira kannst du durch die Altstadt und am Rio Gilhão entlanglaufen. In Olhão würde ich den Markt und die alten Gassen rund um den Hafen besuchen. Und auch Faro lässt sich ohne die Sommerhitze angenehm zu Fuß erkunden.

Gerade an einem Tag, an dem das Wetter für eine lange Wanderung nicht reicht, ist das eine gute Alternative.

An den Strand gehen – auch ohne Badeurlaub

Einen klassischen Strandtag würde ich im November nicht fest einplanen.

An einem sonnigen Tag trotzdem ans Meer zu fahren, lohnt sich aber fast immer: für einen langen Spaziergang, ein Picknick oder einfach ein paar Stunden in der Sonne.

Surfen an der Westküste

Wenn du surfst, ist die Westküste auch im November interessant.

Der Atlantik ist dann allerdings kein gemütlicher Badesee. Wind, Wellen und Strömung solltest du ernst nehmen.

Als Anfänger würde ich deshalb nicht einfach irgendwo mit einem geliehenen Board ins Wasser gehen, sondern eine Surfschule wählen, die den passenden Strand nach den aktuellen Bedingungen aussucht.

Ein bisschen Spielraum lassen

Das gehört für mich ebenfalls zum November.

Weil das Wetter regional unterschiedlich sein kann, lohnt es sich, nicht jeden Urlaubstag komplett durchzuplanen.

Morgens auf die Wettervorhersage schauen und dann entscheiden, ob es heute zur Ria Formosa, nach Tavira oder an die Küste geht.

Gerade in der Nebensaison funktioniert die Algarve für mich am besten mit ein bisschen Spielraum.

Was gehört im November ins Gepäck?

Beim Packen für die Algarve im November hilft vor allem eines: Schichten.

An einem sonnigen Mittag kannst du im T-Shirt draußen sitzen. Ein paar Stunden später bist du über Pullover und Jacke froh.

Ich würde deshalb einpacken:

  • T-Shirts und leichte Oberteile
  • Pullover oder Fleece
  • eine wind- und möglichst regenfeste Jacke
  • lange Hosen
  • bequeme, feste Schuhe für Spaziergänge und Wanderungen
  • Sonnenbrille und Sonnenschutz
  • einen kleinen Regenschirm, wenn du ihn ohnehin gerne dabeihast

Und die Badesachen?

Die würde ich mitnehmen. Sie brauchen schließlich nicht viel Platz. Vielleicht erwischst du einen warmen, windstillen Strandtag oder deine Unterkunft hat einen beheizten Pool.

Nur würde ich im November nicht den halben Koffer mit Strandkleidung füllen.

Gerade an der Westküste ist ein guter Windschutz oft wertvoller als die dickste Jacke.

Was ich sonst für einen Algarve-Urlaub mitnehmen würde, findest du in meiner ausführlichen Algarve-Packliste.

Wo im November an der Algarve übernachten?

Im November würde ich eine Unterkunft etwas anders auswählen als im Sommer.

Dann ist für mich nicht entscheidend, ob der Strand nur fünf Minuten entfernt liegt. Wichtiger finde ich einen Ort, in dem du auch an einem windigen oder regnerischen Tag Restaurants, Cafés, Einkaufsmöglichkeiten und etwas zu sehen hast.

Meine Entscheidung würde ungefähr so aussehen:

  • Tavira: die beste Mischung aus schöner Stadt, Infrastruktur und Natur
  • Olhão: wenn du Markt, Hafen und mehr städtisches Alltagsleben magst
  • Fuseta: wenn dir Ruhe und die Ria Formosa direkt vor der Tür wichtiger sind als eine große Auswahl

Tavira wäre für mich im November die erste Wahl.

Du kannst vieles zu Fuß machen, bist schnell in der Ria Formosa und hast auch dann Möglichkeiten, wenn das Wetter einmal nicht nach Strand und langer Wanderung aussieht.

Unterkünfte in Tavira ansehen*

Im November würde ich außerdem genauer auf die Unterkunft selbst schauen.

Eine sonnige Terrasse oder ein Balkon sind an milden Tagen schön. Für kühlere Abende ist mir aber mindestens genauso wichtig, dass die Unterkunft gut beheizbar ist.

Auch ein Außenpool ist im November nicht automatisch ein Vorteil. Wenn du schwimmen möchtest, lohnt sich der Blick darauf, ob er beheizt ist.

Fazit: Für wen lohnt sich die Algarve im November?

Ich mag die Algarve im November gerade deshalb, weil sie dann nicht mehr nur vom Strandurlaub lebt.

Du kannst an der Küste wandern, durch Tavira oder Olhão schlendern, die Ria Formosa erkunden, lange Strandspaziergänge machen und zwischendurch einfach schauen, was das Wetter an diesem Tag zulässt.

Der November passt gut zu dir, wenn du:

  • gerne wanderst und draußen unterwegs bist
  • Natur, Städte und Meer miteinander verbinden möchtest
  • Ruhe und weniger Trubel magst
  • mit wechselhaftem Wetter kein Problem hast
  • nicht jeden Urlaubstag lange im Voraus durchplanen möchtest

Weniger geeignet ist der November, wenn du:

  • einen sicheren Badeurlaub suchst
  • jeden Tag mit 25 °C und Sonne rechnest
  • vor allem Strandbars und klassischen Sommerbetrieb möchtest

Wenn ich für einen Novemberurlaub eine Region wählen müsste, würde ich mich für die Ostalgarve rund um die Ria Formosa entscheiden – und wahrscheinlich in Tavira wohnen.

Nicht, weil dort der November plötzlich zum Sommer wird.

Sondern weil ich dort auch an einem kühleren oder wechselhaften Tag vieles von dem finde, weswegen ich an die Algarve fahre: kleine Städte, gutes Essen, Lagunenlandschaft, lange Spaziergänge und das Meer immer in der Nähe.

Und wenn die Sonne herauskommt und die Landschaft nach dem Regen wieder leuchtet, kann sich die Algarve im November für ein paar Stunden tatsächlich fast wie Frühling anfühlen.

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Wie geht es weiter?

Wenn du im November in die Ostalgarve reisen möchtest, würde ich als Nächstes die Ria Formosa genauer anschauen.

Die Lagunenlandschaft zwischen Faro und Tavira gehört für mich zu den schönsten Gegenden der Ostalgarve – besonders, wenn du gerne wanderst, Vögel beobachtest oder einfach langsam am Wasser unterwegs bist.

Hier findest du meine Tipps für die Ria Formosa.


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